Möglicher Fund von Weltkriegsbombe in Kleingartengebiet

Möglicher Fund von Weltkriegsbombe in Kleingartengebiet

Eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe liegt möglicherweise in einer Kleingartenanlage in Oranienburg (Oberhavel). Das Grundstück am Treidelweg wurde am Donnerstag vorsorglich gesperrt, wie es in einer Mitteilung der Stadt hieß. Demnach hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) das Objekt bei der systematischen Kampfmittelsuche gefunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Bombe handele, werde als sehr hoch eingeschätzt.

Ab Freitag sollen 200 Meter der an das Kleingartengebiet angrenzenden Havel-Oder-Wasserstraße ebenfalls gesperrt werden. Frühestens Ende Mai könne der KMBD dem Verdacht weiter nachgehen. Bevor das Gebiet freigelegt werden kann, müssen sieben Meter hohe Wände zur Absicherung, ein sogenannter Spundwandkasten, gesetzt werden. Falls es sich bei dem Fund um eine Bombe handelt, wird die Sperrung ausgeweitet. «Üblich ist ein Sperrkreis von mindestens 1000 Metern rund um den Fundort», sagte ein Sprecher der Stadt am Donnerstag.
Bereits am Dienstag informierte die Stadt über einen möglichen Blindgänger in der Idenstraße. Dieser soll am 16. April vom KMBD freigelegt werden und gegebenenfalls am Folgetag entschärft werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. April 2019 18:20 Uhr

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