«Earth Hour» in Brandenburg: Licht aus für den Klimaschutz

«Earth Hour» in Brandenburg: Licht aus für den Klimaschutz

Am Samstag wird es für eine Stunde dunkel in Brandenburg - zumindest an einigen Gebäuden. Für die «Earth Hour» wird unter anderem das Potsdamer Rathaus als Zeichen für den Klimaschutz nicht beleuchtet. Licht aus heißt es aber auch in anderen Städten.

Potsdam am Abend

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Hell leuchtet der vergoldete Atlas mit der Weltkugel am Abend auf dem Alten Rathaus in Potsdam. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Potsdam (dpa/bb) - Punkt 20.30 Uhr geht am Samstag am Potsdamer Rathaus das Licht aus, für genau eine Stunde. Ebenso am Hans-Otto-Theater, dem Oderturm in Frankfurt, in der Herzberger Innenstadt und der Trebbiner Kirche. Der Grund dafür ist die von der Umweltstiftung WWF initiierte «Earth Hour» (Stunde der Erde). «Wir wollen damit vor allem auf den Klimaschutz aufmerksam machen», sagt Silke Hahn, Projektleiterin der «Earth Hour» beim WWF. «Aber wir geben auch Tipps, was man über diese Stunde hinaus für das Klima tun kann.»
Seit 2007 gibt es die Aktion - damals wurden Gebäude im australischen Sydney nicht beleuchtet. Mittlerweile nehmen tausende Städte und Millionen private Haushalte und Unternehmen an der «Earth Hour» teil: Jedes Jahr an einem Tag Ende März wird in und an Gebäuden weltweit die Beleuchtung ausgeschaltet. Damit ist die «Earth Hour» nach Angaben der Umweltstiftung die größte Umweltschutzaktion der Welt.
In Deutschland sind laut WWF über 300 Städte beteiligt. So werden das Brandenburger Tor in Berlin, die Speicherstadt in Hamburg, der Kölner Dom und die Frauenkirche in München vorübergehend im Dunkeln verschwinden. International nehmen Bauwerke wie das New Yorker Empire State Building oder das Taj Mahal in Indien teil.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 30. März 2019 10:20 Uhr

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