Windpockenverdacht auch in Kita

Windpockenverdacht auch in Kita

Nach einem Windpocken-Verdacht an einer Kita im Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark) sind dort insgesamt 21 Kinder zeitweise vom Besuch der Einrichtung ausgeschlossen. Der Sprecher des Landkreises, Kai-Uwe Schwinzert, bestätigte den Verdachtsfall am Dienstag. Bei den 38 Kindern in der Einrichtung sei der Impfstatus abgefragt worden: Für zwölf Kinder konnte keine Impfung nachgewiesen werden, bei acht sei der Status noch unklar. Diese 20 dürfen ebenso wie das Kind mit Windpocken-Verdacht die Kita zunächst nicht besuchen.

Impfung

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Eine Schutzimpfung. Foto: Martin Schutt/Archiv

Zu Beginn vergangener Woche war ein Windpocken-Fall an einer Waldorfschule in Kleinmachnow bekannt geworden. Danach hatte das zuständige Gesundheitsamt am Donnerstag bei rund 240 Kindern die Impfbücher kontrolliert. 65 Schüler ohne vollständigen Impfschutz dürfen die Schule bis zum 30. März nicht besuchen.
Dem Robert-Koch-Institut (RKI) wurden 2019 aus Brandenburg bislang rund 100 Windpocken-Fälle übermittelt. Wer nicht geimpft ist und die Krankheit noch nicht hatte, soll 16 Tage lang aus Gemeinschaftseinrichtungen ausgeschlossen werden. Seit 2004 wird eine Impfung empfohlen. Die Krankheit ist sehr ansteckend und kann, vor allem bei Neugeborenen, auch schwer verlaufen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. März 2019 16:30 Uhr

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