Ostbahn-Ausbau und Gesundheitsversorgung Themen im Kabinett

Ostbahn-Ausbau und Gesundheitsversorgung Themen im Kabinett

Mit der Mobilität auf dem Land und dem Ausbau der Ostbahn hat sich am Dienstag das Brandenburger Kabinett beschäftigt. In Trebnitz bei Müncheberg (Landkreis Märkisch-Oderland) berieten die Mitglieder der rot-roten Landesregierung darüber, den derzeitigen Stundentakt der Regionalbahn 26 zu verkürzen. Perspektivisch soll es auf der Strecke Berlin-Müncheberg von Montag bis Freitag einen Halbstundentakt geben. Ab 2022 ist geplant, mehr Direktverbindungen nach Gorzów in Polen anzubieten.

Die «Oderlandbahn» in Trebnitz

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Die «Oderlandbahn», ein Zug der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), hält am Bahnhof Trebnitz im Landkreis Märkisch-Oderland. Foto: Patrick Pleul

Ein Ausbau der Ostbahn schaffe der regionalen Wirtschaft neue Möglichkeiten, stärker von der Entwicklung Berlins und vom Bezug zu Polen zu profitieren, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nach Angaben seines Sprechers. Auch die flächendeckende Gesundheitsversorgung auf dem Land war Thema im Kabinett. Um Mediziner für unterversorgte Gebiete zu gewinnen, startet die Landesregierung gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der AOK ein Landärzte-Förderprogramm. Damit soll das Brandenburg-Stipendium für Medizinstudierende sowie ein Weiterbildungs- und Marketingprogramm eingeführt werden. Mit dem Doppelhaushalt kann das Förderprogramm in diesem Jahr beginnen. Dafür sind in diesem Jahr 2,4 Millionen Euro und in 2020 dann 3,3 Millionen Euro vorgesehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 12. März 2019 16:10 Uhr

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