Apworks und Universität Cottbus-Senftenberg kooperieren

Apworks und Universität Cottbus-Senftenberg kooperieren

Wissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus Senftenberg und einer Airbus-Tochter forschen gemeinsam in einem Labor. Für die Lausitz soll es einen Gewinn an Kompetenz und auch sonst Vorteile bringen.

Cottbus (dpa/bb) - Das bayerische Unternehmen Apworks und die Brandenburgische-Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) kooperieren künftig bei der Forschung und Entwicklung des 3D-Drucks. Beide Seiten unterzeichneten dazu am Freitag in Cottbus eine entsprechende Vereinbarung. Noch in diesem Halbjahr soll die gemeinsame Arbeit beginnen, wie Apworks, eine Tochter von Airbus, mitteilte.
Im neuen Forschungslabor der Universität «3DLAB» sollen künftig alle Prozessschritte des 3D-Drucks erforscht werden, um beispielsweise ultraleichte Bauteile für die Luftfahrt oder Ersatzteile für unterschiedliche Industriezweige herzustellen, erklärte einer der Initiatoren der Zusammenarbeit, Markus Bambach von der Universität Cottbus-Senftenberg.
Das neue Forschungslabor sei in diesem Umfang einzigartig in der Welt, sagte Joachim Zettler, Leiter des Projekts bei Apworks. Die Kooperation werde nicht nur Forschungsergebnisse liefern, sondern auch bei der Gewinnung von Fachkräften helfen.
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch(SPD) und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) begrüßten die Vereinbarung. Mit der Ansiedlung von Apworks in Cottbus und der Kooperation mit der Universität entstünden neue Leuchttürme, die weit über die Region hinausstrahlen würden.
Steinbach verwies auf das vom Bundesumweltministerium initiierte und im Aufbau befindliche Kompetenzzentrum in Cottbus, das sich mit dem Klimaschutz in energieintensiven Industrien beschäftigen wird. Noch in diesem Jahr sollen einem Sprecher des Umweltministeriums zufolge zehn Arbeitsplätze entstehen und ab 2020 weitere dazukommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. März 2019 17:10 Uhr

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