Rekordtief bei Straftaten: Aber mehr Körperverletzungen

Rekordtief bei Straftaten: Aber mehr Körperverletzungen

Die Kriminalität in Brandenburg ist auf ein Rekordtief seit der deutschen Einheit gesunken. Die Zahl registrierter Fälle ging im vergangenen Jahr auf knapp 173 000 zurück, das sind 1,2 Prozent weniger als 2017, wie Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Freitag in Potsdam sagte. «Das ist der Beweis dafür, dass es in Brandenburg wieder ein bisschen sicherer geworden ist.» Es gab mit rund 62 400 Fällen erneut weniger Diebstähle. Die Zahl der Gewaltstraftaten ging nach einem Zuwachs zwar auf rund 4900 Fälle zurück, Schröter sieht aber den Anstieg bei Körperverletzungen auf fast 15 800 Delikte «mit Sorge».

Karl-Heinz Schröter (SPD)

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Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. März 2019 10:40 Uhr

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