Netzhoppers mischen im Kampf um Playoff-Plätze wieder mit

Netzhoppers mischen im Kampf um Playoff-Plätze wieder mit

In der Volleyball-Bundesliga hat sich ein spannender Dreikampf um die letzten beiden noch offenen Playoff-Plätze entwickelt. Die Netzhoppers KW-Bestensee dürfen sich dabei nach dem 3:1 (25:19, 18:25, 25:23, 25:23)-Heimsieg am Donnerstag gegen die Volleys Herrsching Hoffnungen machen. Überragend trumpfte der Kanadier Casey Schouten auf, der 30 Punkte beisteuerte.

Die Brandenburger sind zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde als Achter auf dem letzten K.o.-Rundenplatz punktgleich mit dem Siebten Herrsching und haben einen Zähler Vorsprung vor dem Neunten, den Bisons Bühl.
Ihr Hauptaugenmerk richten die Netzhoppers darauf, Bühl auf Distanz zu halten. «Die haben ein ähnlich schweres Restprogramm wie wir», sagt Trainer Mirko Culic. Aufgrund von zwei Nachholspielen haben die Baden-Württemberger jedoch noch viermal die Gelegenheit, zu punkten. Das Vorhaben dürfte gegen Düren, Frankfurt, Giesen und die BR Volleys allerdings schwerfallen. Die Netzhoppers ihrerseits sind noch beim Pokalsieger VfB Friedrichshafen und gegen die UV Frankfurt gefordert.
«Für unser Image und die öffentliche Wahrnehmung wäre eine Play-off-Teilnahme sehr wichtig für uns», sagt Manager Arvid Kinder. Im Viertelfinale würde den Netzhoppers gegen die Alpenvolleys Haching oder Friedrichshafen das Aus drohen, verbunden mit hohen Reisekosten zu den Partien in Innsbruck oder am Bodensee. «Vom Wirtschaftlichen her machen wir da sicher kein großes Plus», sagt Kinder.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. März 2019 09:20 Uhr

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