Durchsuchung: Zöllner gehen gegen mutmaßlichen Schleuser vor

Durchsuchung: Zöllner gehen gegen mutmaßlichen Schleuser vor

Mit einer großangelegten Durchsuchungsaktion sind Zollbeamte in Berlin und Brandenburg gegen einen mutmaßlichen Schleuser vorgegangen. Am Donnerstagmorgen durchsuchten Fahnder 16 Wohnungen und Geschäftsräume, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Demnach stellten sie Computer und Mobiltelefone sicher. Gegen den 45-Jährigen, einen Ukrainer, wird den Angaben zufolge seit 2018 ermittelt. Er soll mindestens 45 Menschen nach Deutschland eingeschleust und mit falschen Personaldokumenten versorgt haben.

Ein Zollwappen

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Ein Zollwappen ist an einer Uniformjacke zu sehen. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

An der Durchsuchungsaktion waren den Angaben zufolge 135 Beschäftigte der Zollämter Berlin und Potsdam beteiligt. Auch an drei Baustellen wurde der Zoll tätig. Sechs überprüfte Arbeiter hatten keine Arbeitserlaubnis und wiesen sich zum Teil mit gefälschten Ausweisen aus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 28. Februar 2019 14:40 Uhr

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