Prozess gegen Umweltaktivisten wegen Baggerbesetzung

Prozess gegen Umweltaktivisten wegen Baggerbesetzung

Drei Wochen nach den Protestaktionen in den Brandenburger Tagebauen Jänschwalde und Welzow Süd hat vor dem Amtsgericht Cottbus der Prozess gegen drei Umweltaktivisten begonnen. Vor Beginn der Verhandlung protestierten am Montag rund 40 Sympathisanten vor dem Gerichtsgebäude, wie Gerichtssprecher Michael Höhr berichtete. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Männern, die gemeinsam mit anderen Aktivisten in den Tagebauen Bagger besetzt hatten, Hausfriedensbruch vor.

Das Amtsgericht in Cottbus

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Das Amtsgericht in Cottbus. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Die drei Angeklagten hatten sich nach ihrer Festnahme geweigert, ihre Identität preiszugeben. Daher blieben sie in Untersuchungshaft. 20 weitere Aktivisten wurden nach ihrer Festnahme freigelassen, nachdem sie ihre Personalien angegeben hatten. Hausfriedensbruch kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Februar 2019 11:00 Uhr

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