Mehr Badetote in Brandenburg

Mehr Badetote in Brandenburg

Die Zahl der Badetoten in Brandenburg ist im vergangenen Jahr um rund ein Viertel gestiegen.

Rettungsutensilien an einem See

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Rettungsutensilien sind an einem Badesteg angebracht.

Während 2018 landesweit 28 Menschen ertranken, waren es im Jahr zuvor noch 22 Todesfälle, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag (21. Februar 2019) mitteilte. In Sachsen nahm die Zahl der tödlichen Badeunfälle dagegen um fast ein Drittel ab, auf 24 Fälle.

Viele Badende unterschätzen Gefahr

Mindestens 504 Menschen waren nach Angaben der DLRG im vergangenen Jahr in Deutschland bei Badeunfällen ums Leben gekommen - 100 mehr als im Jahr 2017. Den Anstieg mit dem herausragenden Sommer zu erklären, sei zu einfach, sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Es könnten leider nicht alle Menschen schwimmen, viele unterschätzten die Gefahren in Gewässern. 407 Badetote waren männlich, 92 weiblich. Bei den übrigen Todesfällen konnte die DLRG das Geschlecht nicht klären.

Bayern hatte die meisten Badetoten

Die meisten tödlichen Badeunfälle ereigneten sich an Flüssen und Seen. Im Vergleich der Bundesländer hatte Bayern mit 89 erneut die meisten Badetoten. Es folgten mit deutlichem Abstand Nordrhein-Westfalen mit 63 und Baden-Württemberg mit 62. In Hamburg kamen 16 Badende ums Leben, in Bremen neun und im Saarland sowie Thüringen jeweils sieben.
Der Strand am Helenesee
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. Februar 2019 15:58 Uhr

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