Oranienburger Gnadenhof für Tiere soll legalisiert werden

Oranienburger Gnadenhof für Tiere soll legalisiert werden

Ein Gnadenhof für Tiere in Oranienburg darf fortbestehen, wenn die Betreiber die nötigen Anträge stellen. Dann könne die Stadt einen Bebauungsplan aufstellen und die Gebäude auf dem Gelände des Hofs legalisieren, sagte eine Sprecherin des Landkreises Oberhavel am Mittwoch.

Pferdehof

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Ein Pferd schaut aus seinem Stall. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Am Dienstagnachmittag hatten Vertreter des Gnadenhofs, der Stadt Oranienburg und der Bauaufsichtsbehörde das weitere Vorgehen besprochen. «Die Stadt hat ein Interesse daran, das Gebiet rechtssicher zu machen», sagte der Dezernent für Stadtentwicklung, Frank Oltersdorf.
Der Verein «Gnadenhof Wildtierrettung Notkleintiere» teilte mit, ein bereits 2015 eingeleitetes Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans wiederaufzunehmen. Damals habe es keine Aussicht auf einen positiven Abschluss gegeben, weshalb der Antrag nicht weiterverfolgt worden sei.
Die Bauaufsicht hatte zuvor entschieden, dass der Hof in sechs Monaten geschlossen sein müsse, da es für die Gebäude auf dem Gelände keine Baugenehmigungen gebe. Auf dem Gnadenhof lebten dem Kreis zufolge zeitweise bis zu 200 Tiere, darunter auch Wildtiere.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. Februar 2019 18:30 Uhr

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