Senftleben gegen nationale Alleingänge bei Migrationspolitik

Senftleben gegen nationale Alleingänge bei Migrationspolitik

Brandenburgs CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzender Ingo Senftleben hat sich bei der Migrationspolitik gegen nationale Alleingänge ausgesprochen. «Ich persönlich glaube, dass es mit nationalen Alleingängen schwierig ist, diese globale Aufgabe zu lösen», sagte er am Dienstagmorgen im Inforadio vom rbb. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hatte am Montagabend eine Abriegelung der deutschen Grenzen im Fall einer Wiederholung der Fluchtmigration von 2015 als letztes Mittel nicht ausgeschlossen.

Ingo Senftleben

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Ingo Senftleben. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

Senftleben, der als Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl im Herbst nominiert ist, sagte, man müsse «dafür sorgen, dass wir in Europa gemeinsame Standards in der Asylpolitik haben und dass wir als Europa gemeinsam unsere Außengrenzen schützen». Er ergänzte jedoch: «Wir müssen natürlich unsere deutschen Interessen auch wahrnehmen.» Wenn eine bessere Grenzsicherung dazu diene, dann sei dies eine Möglichkeit. «Wir sind uns aber alle einig in der CDU, dass das dauerhaft nicht dazu führen wird, die globalen Herausforderungen zu lösen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 12. Februar 2019 10:10 Uhr

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