Nach Baggerbesetzung: Gericht entlässt 15 Kohlekraftgegner aus U-Haft

Nach Baggerbesetzung: Gericht entlässt 15 Kohlekraftgegner aus U-Haft

Nach den Protestaktionen in den Tagebauen Jänschwalde und Welzow Süd sind 15 von 18 Umweltaktivisten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das teilte das Amtsgericht Cottbus am Freitag mit. Zwei weitere Haftbefehle seien aufgehoben und die Entlassung der Menschen angeordnet worden, hieß es.

Die Staatsanwaltschaft Cottbus hatte die Haft beantragt, weil die Aktivisten ihre Identität nicht preisgeben wollten. Im Laufe des Donnerstags waren zunächst neun, am Abend noch einmal vier Baggerbesetzer wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Am Freitag kamen zwei weitere Kohlegegner frei.
Nach Angaben eines Gerichtssprechers befinden sich nun noch drei Männer in Untersuchungshaft.
Die Umweltaktivisten waren am Montag im Rahmen der Protestaktion von der Polizei festgenommen worden. Sie hatten Bagger besetzt und damit nach eigenen Angaben gegen den Abschlussbericht der Kohlekommission protestiert. Die Polizei ermittelt gegen die Umweltschützer wegen Hausfriedensbruchs.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. Februar 2019 16:00 Uhr

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