Einwohnerzahl in Berlin und Brandenburg gestiegen

Einwohnerzahl in Berlin und Brandenburg gestiegen

Die Einwohnerzahl in Berlin und Brandenburg ist in den ersten neun Monaten 2018 weiter gestiegen. Allerdings verlangsamte sich der Zuwachs in Berlin etwas, während er in Brandenburg gleich blieb, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Berlin legte demnach um 21 000 Einwohner zu, Brandenburg um 6500 Einwohner. Das entspricht einem Zuwachs von 0,6 Prozent in Berlin und 0,3 Prozent in Brandenburg. In Brandenburg blieb er gleich, in Berlin ging er um 0,1 Prozent zurück. Insgesamt lebten in Berlin am 30. September 2018 rund 3,6 Millionen Menschen und 2,5 Millionen Menschen in Brandenburg. Die Zahlen für das vierte Quartal 2018 lagen noch nicht vor.

Menschen gehen auf der Straße

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Menschen gehen auf der Straße. Foto: Violetta Kuhn/Archiv

Die Statistiker führten das Wachstum in Brandenburg auf den Wanderungsgewinn gegenüber Berlin und dem Ausland zurück. So zogen 25 000 Menschen von Berlin nach Brandenburg. Andersrum waren es 13 000 Menschen. Ohne die Zuwanderung würde die Bevölkerung Brandenburgs schrumpfen. Das Geburtendefizit betrug etwa 10 000 Menschen - 2000 mehr als im Vorjahreszeitraum. In Berlin hingegen lag die Zahl der Geburten über der der Todesfälle. Auch zogen mehr Menschen nach Berlin und weniger weg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. Februar 2019 14:10 Uhr

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