Eine Woche nach Attacke auf Zuchtpferd: Keine Spur zu Täter

Eine Woche nach Attacke auf Zuchtpferd: Keine Spur zu Täter

Eine Woche nach einer Attacke auf ein Zuchtpferd in Nordbrandenburg hat die Polizei noch keine heiße Spur zu einem Tatverdächtigen. Wie ein Polizeisprecher am Montag in Neuruppin sagte, wurden bisher weder eine Tatwaffe noch Fährten gefunden. Die Zuchtstute war am 27. Januar mit einer größeren blutenden Wunde am Bauch auf einer Wiese bei Häsen gefunden worden, das zur Gemeinde Löwenberger Land (Oberhavel) gehört. Dort weideten drei weitere Pferde.

Der Besitzer der Tiere, der in Brandenburg bekannte Pferdesportler Frank Krückel, hatte Strafanzeige erstattet. Das Pferd musste in einer Tierklinik operiert werden. «Wir haben keine Erklärung für solch eine Attacke», hatte Krückel nach dem Vorfall erklärt. Er betreibt einen Ausbildungsstall mit etwa 30 Tieren in der Region. Tierärzte führen die etwa 70 Zentimeter lange und teils tiefe Schnittwunde auf den Einsatz eines «scharfen Werkzeugs» zurück.
Die Holsteiner-Stute ist zehn Jahre alt und nach Angaben der Polizei etwa 10 000 Euro wert. Die Wiese liegt etwa 200 Meter abseits des Hofes. Der Besitzer hatte angekündigt, nachts Streife zu gehen. Es wird wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Februar 2019 09:10 Uhr

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