Gedenken an Opfer des früheren KZ-Außenlagers Lieberose

Gedenken an Opfer des früheren KZ-Außenlagers Lieberose

Mit einer Gedenkveranstaltung ist am Samstag an die Opfer des früheren KZ-Außenlagers Lieberose (Dahme-Spreewald) erinnert worden. Bis zu 10 000 Häftlinge, in der Mehrzahl Juden, mussten unter mörderischen Bedingungen Zwangsarbeit leisten, wie die Brandenburger Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil laut einer Mitteilung am Samstag sagte. Die Gedenkveranstaltung stand in Zusammenhang mit dem Tag der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.

Das Außenlager Lieberose war 1943 während des Aufbaus eines SS-Truppenübungsplatzes entstanden. Häftlinge mussten unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Bei der Auflösung des Lagers im Februar 1945 erschossen SS-Leute 1342 marschunfähige und kranke Häftlinge. Rund 1500 wurden auf einen Todesmarsch in das Hauptlager Sachsenhausen getrieben.
2003 entstand die Dokumentations- und Gedenkstätte Jamlitz-Lieberose.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 2. Februar 2019 18:50 Uhr

Weitere Meldungen