Gedenken an NS-Opfer in Brandenburg

Gedenken an NS-Opfer in Brandenburg

Mit Kranzniederlegungen und anderen Veranstaltungen ist am Sonntag in Brandenburg der Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. In der Oranienburger Gedenkstätte Sachsenhausen rief Landtagspräsidentin Britta Stark bei der zentralen Veranstaltung zu mehr gegenseitigem Verständnis auf. Zum Internationalen Gedenktag am 27. Januar wird alljährlich der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau vor 74 Jahren durch die Rote Armee gedacht.

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

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Der Haupteingang zum ehemaligen Konzentrationslager, der heutigen Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen. Foto: Kristin Bethge/Archiv

«Unsere Zeit ruft nach einem Miteinander, einer neuen Einheit in der Vielfalt, nach einem Zusammenleben ohne Hass, ohne Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung», sagte Stark nach Angaben des Landtags am Sonntag in ihrer Rede. So könne es gelingen, die Erinnerung nicht nur wachzuhalten, sondern zu erneuern. An der ehemaligen Vernichtungsstätte «Station Z» legte sie einen Kranz nieder. Über 200 Menschen nahmen nach Angaben eines Sprechers der Gedenkstätte teil. In Sachsenhausen wurde der 6300 jüdischen Männer gedacht, die nach dem Novemberpogrom 1938 in das damalige Konzentrationslager verschleppt wurden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 27. Januar 2019 17:30 Uhr

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