Fördergeld-Bilanz für märkische Wälder

Fördergeld-Bilanz für märkische Wälder

Private und kommunale Waldbesitzer in Brandenburg haben seit 1990 mehr als 200 Millionen Euro an Fördergeld erhalten. Damit seien vor allem die Umstellung auf eine naturnahe Waldbewirtschaftung sowie der Brandschutz unterstützt worden, wie das Landwirtschaftsministerium auf eine Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag in Potsdam mitteilte. Die Mittel für den Waldbrandschutz stammen aus Bundes- und EU-Förderprogrammen, die vom Land kofinanziert werden müssen. Auch Berlin hat über Brandenburg Geld aus diesen Programmen erhalten.

Um die Gefahr von Waldbränden zu vermindern, wurden Wege für Löschfahrzeuge ausgebaut sowie Löschwasserteiche und Wasserbrunnen angelegt. Das Ziel des Waldumbaus ist es, Nadelholzbestände, vor allem Kiefern, zu verringern und eine stabile Mischung mit Laubbäumen herzustellen.
Brandenburg ist von rund 1,1 Millionen Hektar Wald bedeckt. Annähernd 60 Prozent der märkischen Wälder werden von fast 100 000 privaten Besitzern bewirtschaftet. 70 Prozent des Baumbestands sind Kiefern. Seit 1990 konnten bereits 84 000 Hektar Kiefernwald umgebaut werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 26. Januar 2019 11:40 Uhr

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