Granate in Mühlberg soll gesprengt werden: Evakuierung

Granate in Mühlberg soll gesprengt werden: Evakuierung

Wegen eines Granatenfundes in einer Zuckerfabrik in Mühlberg (Landkreis Elbe-Elbster) müssen am Montagvormittag mehrere Menschen vorübergehend ihre Häuser verlassen. Das teilte die Stadt am Donnerstag auf ihrer Internetseite mit. Ab 9.30 Uhr werde der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes die Granate unschädlich machen. Um den Fundort, die Südzucker AG in der Mühlberger Straße im Ortsteil Brottewitz, soll ein Sperrkreis von 500 Metern gezogen werden. Der Aufenthalt innerhalb des Sperrgebietes ist laut Mitteilung verboten.

Blaulicht eines Feuerwehrwagens

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Ein Löschfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht ist zu sehen. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Bis zur Entwarnung darf das betroffene Gebiet weder betreten noch befahren werden. Polizei, Feuerwehr und Stadtverwaltung würden Kontrollgänge durchführen. Die Zubringerstraßen sollen für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Das gilt auch für Busse. Die Granate soll auf einem Feld versehentlich eingesammelt und gemeinsam mit den Zuckerrüben in der Rübenfabrik in Brottewitz gelandet sein, wie die Zeitung «Lausitzer Rundschau» am Donnerstag (online) berichtete.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 10. Januar 2019