Potsdam bietet Hilfe für aus Seenot gerettete Geflüchtete an

Potsdam bietet Hilfe für aus Seenot gerettete Geflüchtete an

Die Stadt Potsdam hat der Bundesregierung Hilfe bei der Aufnahme der jüngst aus Seenot geretteten Geflüchteten angeboten. In einem Brief sagte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) am Donnerstag Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) Unterstützung bei der Aufnahme der Migranten zu. Dies sei ein «Zeichen von Humanität und der Potsdamer Toleranz», schrieb Schubert. Deutschland hatte am Mittwoch als Teil einer Vereinbarung zwischen acht EU-Staaten und Malta zugesagt, 60 Schutzsuchende aufzunehmen, die vor Weihnachten und um den Jahreswechsel im Mittelmeer gerettet worden waren.

Mike Schubert

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Mike Schubert (SPD), Oberbürgermeister von Potsdam, steht vor dem Rathaus. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Potsdams Stadtverordnete hatten sich bereits Anfang Dezember dafür ausgesprochen, dass Potsdam sich zur Willkommenskultur bekennt und Menschen, die bei der Flucht im Mittelmeer gerettet werden, aufnimmt. Zuvor hatten sich auch die Oberbürgermeister von Köln, Düsseldorf und Bonn in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewandt und erklärt, ihre Städte wollten in Not geratene Geflüchtete aufnehmen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 10. Januar 2019 14:20 Uhr

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