Ostdeutsche Baubranche blickt optimistisch nach vorn

Ostdeutsche Baubranche blickt optimistisch nach vorn

Die ostdeutsche Bauwirtschaft ist zu Beginn des neuen Jahres optimistisch gestimmt. «Wir gehen von einer Fortsetzung der insgesamt positiven Konjunkturentwicklung auch in 2019 aus», sagte der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost, Robert Momberg, am Mittwoch in Leipzig. Knapp 60 Prozent der Bauunternehmen im Verbandsgebiet rechnen demnach mit einem besseren Umsatzergebnis als 2018. Für das Bauhauptgewerbe werden in diesem Jahr Zuwächse im mittleren einstelligen Bereich erwartet.

Arbeiter arbeiten auf einer Baustelle

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Die ostdeutsche Bauwirtschaft ist zu Beginn des neuen Jahres optimistisch gestimmt. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/Archiv

Wesentliche Wachstumsimpulse kommen aus dem Hochbau: Hier gehen zwei Drittel der Unternehmen von einer weiteren Zunahme ihrer Erlöse aus; im Tiefbau ist es jedes zweite, wie ein Verbandsumfrage ergab. Neun von zehn Bauunternehmen vermeldeten bei der Befragung, dass die Anzahl ihrer Beschäftigten im Jahr 2019 gleichbleiben oder sogar steigen wird.
Für das Jahr 2018 rechnet der Verband dank einer im Jahresverlauf durchweg robusten Nachfrage nach Bauleistungen im ostdeutschen Bauhauptgewerbe mit einem Umsatzvolumen von 18,0 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 10,0 Prozent zu 2017. Der Verband vertritt nach eigenen Angaben 260 Unternehmen mit etwa 20 000 Beschäftigten in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. Januar 2019 12:30 Uhr

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