Unionsfraktionschef Brinkhaus: Lausitz muss Zukunft haben

Unionsfraktionschef Brinkhaus: Lausitz muss Zukunft haben

Die Lausitz muss nach Auffassung des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, auch mit dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung eine Zukunft haben. «Ich habe eines verstanden, dass der Strukturwandel so organisiert werden muss, dass Arbeitsplätze weiter im Fokus stehen», sagte Brinkhaus am Donnerstag vor dem Kraftwerk Schwarze Pumpe (Spree-Neiße).

Ralph Brinkhaus (CDU)

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Ralph Brinkhaus, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, fordert eine Zukunft für die Lausitz. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Mehr als 100 Kraftwerker hatten ihn dort bei seinem ersten Besuch in der Lausitz lautstark mit Trillerpfeifen und Tröten empfangen. Auf Transparenten verlangten sie, dass die Lausitz nicht sterben dürfe.
«Wir brauchen keinen Sozialplan, wir brauchen Arbeitsplätze«, betonte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Uwe Teubner. Rund 8000 Menschen arbeiten bei dem Lausitzer Tagebau- und Kraftwerksbetreiber Leag. Bis Anfang Februar will die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission ihr Konzept für einen Ausstieg aus der Braunkohle vorlegen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 3. Januar 2019 15:40 Uhr

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