Netzhoppers verlieren in Herrsching

Netzhoppers verlieren in Herrsching

Trotz der Niederlage in Herrsching ist Netzhoppers-Trainer Mirko Culic nicht unzufrieden. Für das Duell mit Friedrichshafen hofft der Coach auf die Rückkehr eines Angreifers.

Volleyball

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Ein Volleyball fliegt durch die Luft. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Bestensee (dpa/bb) – Die Netzhoppers KW-Bestensee ärgern sich über eine vermeidbare Niederlage. «Wir hätten den ersten und vierten Satz auch gewinnen können», sagte Trainer Mirko Culic der Deutschen Presse-Agentur, nachdem seine Mannschaft am Samstagabend in der Volleyball-Bundesliga beim Tabellennachbarn Volleys Herrsching mit 1:3 (23:25, 17:25, 30:28, 22:25) verloren hatte. Dennoch war der 55-jährige Serbe keineswegs unzufrieden. Sein Team habe «insgesamt eine kompakte Leistung geboten», meinte er. 
Noch halten die Netzhoppers den achten Tabellenplatz, der nach der Hauptrunde zur Teilnahme am Playoff-Viertelfinale berechtigt. Aber den Brandenburgern sitzen die Bisons Bühl im Nacken, die nur einen Punkt, aber auch noch ein Spiel weniger haben.
In Herrsching waren die Netzhoppers auf gutem Weg, nach einem 0:2-Satzrückstand das Geschehen zu wenden. Routinier Dirk Westphal setzte den Schlusspunkt zum 30:28. Doch die Aufholjagd war damit beendet, bedingt auch durch eine personelle Schwächung. «Ich musste mit Casey Schouten unseren besten Angreifer vom Feld nehmen. Er hatte Magen-Darm-Probleme», berichtet Culic.
Ihr nächstes Spiel bestreiten die Netzhoppers am 29. Dezember zu Hause gegen Pokalsieger VfB Friedrichshafen. Culic hofft, dass dann auch Angreifer Theo Timmermann nach seiner Sprunggelenkverletzung wieder einsatzfähig ist. «Er wird zumindest im Kader sein. Sollte er spielen, müssen wir sehen, wie lange er durchhält», sagte Culic.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 23. Dezember 2018 12:00 Uhr

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