Krankenkasse: Weniger Antibiotika-Rezepte

Krankenkasse: Weniger Antibiotika-Rezepte

In Brandenburg ist die Zahl der Antibiotika-Verordnungen nach Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse KKH zurückgegangen. Das geht aus einer Auswertung von Versichertendaten hervor, die die Kasse am Dienstag vorstellte.

Tabletten

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Tabletten, Kapseln und Pillen in verschiedenen Farben. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Danach stellten im Jahr 2017 Ärzte bei den insgesamt 98 860 KKH-Versicherten in Brandenburg 12 Prozent weniger Antibiotika-Rezepte aus als noch 2007. Brandenburger Patienten, die 2017 ein Antibiotikum benötigten, erhielten durchschnittlich jeweils 1,8 Verordnungen; 2007 waren es noch zwei Rezepte pro Patient.
Auch bundesweit sank die Zahl der Verordnungen: 328 785 Menschen erhielten 2017 laut der Krankenkasse Antibiotika verschrieben - und damit 10 Prozent weniger als noch 2007. Die KKH hat deutschlandweit nach eigenen Angaben rund 1,7 Millionen Versicherte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 11. Dezember 2018 18:30 Uhr

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