Schlechteste Kartoffelernte in Brandenburg seit der Wende

Schlechteste Kartoffelernte in Brandenburg seit der Wende

Der trockene und heiße Sommer hat nach Angaben des Landesamts für Statistik in Brandenburg für die schlechteste Kartoffelernte seit der Wende gesorgt. In diesem Jahr seien 270 600 Tonnen geerntet worden, fast 87 000 Tonnen weniger als im Vorjahr, wie das Statistikamt am Montag mitteilte. Entsprechend sank auch der Ertrag pro Hektar gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent auf 251 Dezitonnen und lag damit sogar um 31 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Im Jahr 1991, zum Beginn der Statistik, seien noch 720 000 Tonnen Kartoffeln geerntet worden, so das Landesamt .

Hände greifen nach Kartoffeln

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Hände greifen nach Kartoffeln. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Deutlich höhere Erträge hatten mit durchschnittlich knapp 300 Dezitonnen pro Hektar dieses Jahr die Landwirte, die ihre Felder beregnen konnten. Auf den Feldern ohne Bewässerung konnten durchschnittlich nur 182,7 Dezitonnen pro Hektar geerntet werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 10. Dezember 2018 12:10 Uhr

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