Babelsberg weist «Schmutz-Kampagnen-Vorwurf» zurück

Babelsberg weist «Schmutz-Kampagnen-Vorwurf» zurück

Der Fußball-Regionalligist Babelsberg 03 weist im Zusammenhang mit einer angeblichen Spiel-Manipulation die Vorwürfe aus Halberstadt zurück, eine «Schmutz-Kampagne» zu inszenieren. Der Verein werde den Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) bei dessen Recherchen in der Causa «vollumfänglich» unterstützen, erklärte Babelsberg am Montag in einer Pressemitteilung.

«Der Verantwortliche aus Halberstadt hat eingeräumt, unsere Spieler direkt vor dem Spiel kontaktiert zu haben. Wir haben diesen Umstand inkl. aller Details an den zuständigen Verband kommuniziert. Dessen Vorwürfe gegen unseren Verein weisen wir in aller Schärfe zurück. Dies betrifft vor allem den Vorwurf einer 'Schmutzkampagne' gegen direkt Beteiligte oder Dritte», hieß es in der Mitteilung.
Der Vater des zweimaligen Fußball-Nationalspielers Nils Petersen steht im Mittelpunkt von NOFV-Ermittlungen wegen einer möglichen Manipulation bei der Regionalliga-Partie zwischen Babelsberg 03 und Germania Halberstadt (3:1).
Halberstadts Sportdirektor und ehemaliger Trainer Andreas Petersen hatte die Kontaktaufnahme zu zwei seiner ehemaligen Spieler - jetzt in Babelsberg aktiv - eingeräumt. Die Vorwürfe eines versuchten Spielbetrugs bezeichnete er als «Riesen-Blödsinn und an den Haaren herbeigezogen». Petersen sprach stattdessen von einem «Jux».
Babelsbergs Trainer Almedin Civa hatte am vergangenen Freitag behauptet, zwei Spielern sei Geld geboten worden, damit sie sich auf dem Platz zurückhalten und «die Füße hochnehmen».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 3. Dezember 2018 13:30 Uhr

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