Cottbus plant Öko-Stadtteil

Cottbus plant Öko-Stadtteil

In der historisch von der Braunkohlenindustrie geprägten Stadt Cottbus könnte ein Öko-Stadtteil entstehen. «Mein Ziel ist es, das Hafenquartier am Ostsee zum ersten CO2-neutralen Stadtteil von Cottbus zu entwickeln», sagte Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) am Mittwoch in der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung. Man wolle Vorreiter in der Energieregion Lausitz sein. Kelch nannte als Ideen für das neue Viertel Hochhäuser in Holzblockbauweise, Radwege auf Photovoltaik-Platten und Fernwärme aus Seewasser-Pumpen. Der Stadtteil solle in seiner Bilanz mehr Schadstoffe schlucken, als er produziert.

Cottbuser Ostsee

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Blick über den ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord (Luftaufnahme mit einer Drohne). Foto: Patrick Pleul/Archiv

Bei dem künftigen Ostsee mit geplantem Hafenquartier handelt es sich um einen 2015 stillgelegten Braunkohle-Tagebau nördlich von Cottbus, der in den nächsten Jahren geflutet wird. Es soll der größte künstliche See Deutschlands werden. In dem Hafenquartier sollen Wohnungen gebaut sowie Gewerbe, Tourismus und Wassersport angesiedelt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. November 2018 15:50 Uhr

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