Evangelische Kirche will mehr fürs Klima tun

Evangelische Kirche will mehr fürs Klima tun

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) will mehr für den Klimaschutz tun. Zum Abschluss der Herbstsynode beschloss das Kirchenparlament am Samstag in Erfurt, dass ein Mobilitätskonzept erstellt und ein Klima-Ausgleichsfonds angelegt werden soll, wie die EKM mitteilte.

Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Landwirtschaft solle nun verbindliche Verhaltensänderungen prüfen, die ein praktisches Zeichen gegen den Klimawandel sein sollen. Der Ausgleichsfonds auf Ebene der Landeskirche sei für den CO2-Ausstoß aller Tagungen der Landessynode und des Landeskirchenrates gedacht. Zudem sei an alle Mitarbeitenden appelliert worden, höchstens 130 Stundenkilometer schnell zu fahren.
Seit Mittwoch hatte das Kirchenparlament der EKM in Erfurt getagt. Im Mittelpunkt standen die Haushaltsberatungen für 2019. Der Etat wurde den Angaben zufolge am Samstag bei zwei Enthaltungen beschlossen. Damit stünden im kommenden Jahr 204,8 Millionen Euro für die Finanzierung der kirchlichen Aufgaben zur Verfügung. Das seien 3,2 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr.
Die EKM hat nach eigenen Angaben aktuell 712 000 Mitglieder in Thüringen, Sachsen-Anhalt und kleinen Teilen Sachsens und Brandenburgs.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 26. November 2018 09:09 Uhr

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