Serie von Geldautomaten-Sprengungen: Fahndung ohne Erfolg

Serie von Geldautomaten-Sprengungen: Fahndung ohne Erfolg

Die Polizei in Westmecklenburg und Nordbrandenburg fahndet weiter nach einer wohl aus den Niederlanden kommenden Bande von Geldautomaten-Sprengern. Die Suche nach den Tätern, die zuletzt am Dienstag einen Bankautomaten in Schwerin mit Gas zerstört hatten, blieb bisher ohne Erfolg, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Rostock sagte.

Das eingeschaltete Blaulicht auf einem Polizeiwagen

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Das eingeschaltete Blaulicht auf einem Polizeiwagen. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Die Ermittler vermuten, dass eine überregional agierende Bande aus den Niederlanden hinter der Serie steckt. Die Täter sind den Erkenntnissen zufolge marokkanischer Abstammung. Sie sollen sieben Bankautomaten in Westmecklenburg und einen in Wittenberge (Prignitzkreis) gesprengt haben. Mehrere Spuren, auch aus anderen Bundesländern, wiesen in Richtung Niederlande, hieß es. Die Polizei sucht nun Vermieter, die in der Vergangenheit Zimmer oder Wohnungen kurzfristig an die mutmaßlichen Täter vermietet haben; auch in verkehrsgünstig gelegenen Nachbarländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die gesuchten Tatverdächtigen fahren gerne PS-starke hochwertige Autos, hieß es.
Bei den Fällen in Westmecklenburg wurden mehrere Hunderttausend Euro erbeutet. Auch in Wittenberge wurde der Schaden auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. In Schwerin kamen die Täter am Dienstag nicht an das Geld im Automaten. Weitere Tatorte waren unter anderem Gadebusch und Ludwigslust.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 14. November 2018 08:10 Uhr

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