Leichen in brennenden Autos: Erste Ermittlungsergebnisse

Leichen in brennenden Autos: Erste Ermittlungsergebnisse

Nach dem Fund von zwei Leichen in brennenden Autos in Guben (Spree-Neiße) und Michendorf (Potsdam-Mittelmark) hat die Polizei erste Ermittlungsergebnisse. Der Fahrer des Wagens, der vor einer Woche auf dem Gelände eines Hostels ums Leben kam, sei eines natürlichen Todes gestorben, sagte Polizeisprecherin Ines Filohn am Montag auf Anfrage. Der 52-Jährige sei offensichtlich aufgrund eines gesundheitlichen Problems gegen einen Hebellift, der für Rollstuhlfahrer gedacht ist, gefahren. Anschließend ging das Auto in Flammen auf. Feuerwehrleute entdeckten die Leiche in dem ausgebrannten Wrack.

Ausgebranntes Auto

© dpa

Das ausgebrannte Auto. Foto: Paul Zinken

Auch bei einem zweiten Leichenfund in Michendorf deuten die Spuren auf einen Unfall hin. Der Wagen sei am Samstagmorgen mit einem Gartenzaun kollidiert und schwer beschädigt worden, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion West. Dabei geriet das Auto aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Ob es sich bei dem Toten um den 62-jährigen Halter des Fahrzeugs handele, sei noch nicht geklärt. Dies und die Frage, ob der Mann zum Zeitpunkt des Brandes noch lebte, soll mit einer Obduktion geklärt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 5. November 2018 15:50 Uhr

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