Wollitz bleibt trotz Niederlage optimistisch

Wollitz bleibt trotz Niederlage optimistisch

Durch die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen stürzt Energie Cottbus auf den vorletzten Platz der 3. Liga ab. Zwei Personalien sorgen dennoch für Hoffnung.

Claus-Dieter Wollitz

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Claus-Dieter Wollitz. Foto: Frank Hammerschmidt/Archiv

Köln (dpa) - Trainer Claus-Dieter Wollitz schwor sein Team von Energie Cottbus direkt nach dem 1:3 bei Fortuna Köln lange auf das anstehende Ost-Derby gegen Carl Zeiss Jena ein. Der Aufsteiger ist durch die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen auf den vorletzten Tabellenplatz der 3. Fußball-Liga gerutscht. Trotzdem erkennt Wollitz Grund zum Optimismus vor dem Jena-Spiel am kommenden Samstag. «Man sieht, dass wir selbst nach Rückschlägen wie in Köln weiter mit Selbstvertrauen auftreten. Das ist ein gutes Zeichen. Aber wir müssen jetzt die richtigen Entscheidungen treffen», erklärte der FCE-Trainer am Samstag.
In Köln trafen die Gäste vor allem in der Anfangsphase viele falsche Entscheidungen. Bereits nach 16 Minuten lag Fortuna mit 2:0 vorn. Kevin Weidlich verkürzte zwar auf 1:2 (57.). Aber nach dem dritten Fortuna-Treffer und der Roten Karte gegen Energie-Verteidiger Andrej Startsev (77.) nach einem Foulspiel war die Hoffnung auf das erste Erfolgserlebnis im Südstadion dahin. Die Lausitzer kassierten die sechste Niederlage im sechsten Auswärtsspiel bei Fortuna Köln.
Auch personell könnte sich gegen Jena einiges ändern. Neuzugang Fabian Holthaus machte nach seiner Einwechslung ein gutes Spiel. Bis Samstag dürfte auch die Spielgenehmigung für Sturm-Routinier Dimitar Rangelow vorliegen. Der 35 Jahre alte Rückkehrer soll der schwächelnden Offensive neue Impulse geben. «Bei Rangelow bin ich mir sicher, dass er mit seiner Körpersprache das Publikum mitnehmen wird», sagte Trainer Wollitz. Für den Ex-Bundesliga-Profi aus Bulgarien ist es das dritte Engagement in Cottbus nach 2007 und 2011.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 21. Oktober 2018 09:40 Uhr

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