Bund soll weiter Kampfmittelbeseitigung mitfinanzieren

Bund soll weiter Kampfmittelbeseitigung mitfinanzieren

Nach dem Auslaufen der Finanzhilfe des Bundes zur Beseitigung der Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg Ende 2019 wird eine Fortsetzung angemahnt. Für den Zeitraum 2016 bis 2019 seien insgesamt erstmals 60 Millionen Euro im Haushalt eingestellt worden. «Es ist nun an der Zeit, diese Mittel zu verstetigen», sagte Stefan Zierke, Sprecher der Landesgruppe Brandenburg in der SPD-Fraktion im Bundestag. Bislang sei die Finanzhilfe bis 2019 befristet.

SPD-Politiker Stefan Zierke

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SPD-Politiker Stefan Zierke. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Brandenburg hat nach Angaben des Innenministeriums den größten Anteil an munitionsbelasteten Flächen bundesweit. So werden auf rund 350 000 Hektar zivil genutzter Fläche Kampfmittel vermutet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 11. Oktober 2018 05:50 Uhr

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