Netzhoppers peilen in der neuen Saison Platz sechs an

Netzhoppers peilen in der neuen Saison Platz sechs an

Die Netzhoppers KW-Bestensee streben nach Platz neun in der vergangenen Saison für 2018/19 eine deutliche Verbesserung an. «Nach Möglichkeit wollen wir um Platz sechs mitspielen, allein schon deswegen, um in den Play-offs zunächst den Topfavoriten VfB Friedrichshafen und BR Volleys aus dem Weg zu gehen», sagte Manager Arvid Kinder am Montag in Wildau. Der Etat ist gleich geblieben, er beträgt nach Angaben der Netzhoppers wie in der Vorsaison rund 500 000 Euro. In die Bundesliga starten die Brandenburger am Sonntag mit einem Heimspiel gegen die Alpenvolleys Haching.

Personell wurde der Kader über die Sommermonate kräftig verändert. «Wir haben sechs Neuzugänge, das ist für unsere Verhältnisse schon ein recht großer Umbruch», sagte Kinder. Bei der Wahl neuer Spieler hat sich der Club überwiegend in Kanada bedient. Von dort kamen Casey Schouten für den Diagonalangriff sowie die beiden Mittelblocker Arran Chambers und Kenneth Rooney. In Zuspieler Luke Herr steht ein weiterer Kanadier bereits seit einem Jahr im Aufgebot.
Filip Gavenda, Robin Hafemann, Daniel Heinecke und Paul Sprung haben als Stammkräfte den Club verlassen. «Gerade Sprung und Hafemann - das sind zwei Abgänge, die nicht eingeplant waren», sagt Kinder. Nicht mehr dabei ist auch Routinier Björn Andrae. «Wir hätten ihn gerne als 13. Mann, aber es fehlt am Budget, um unseren zwölfköpfigen Kader noch aufzustocken», sagte Kinder. Er ist aber guter Hoffnung, dass «Björn im Verlauf der Saison vielleicht noch zu uns stoßen wird».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Oktober 2018 10:01 Uhr

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