800 Biker gedenken tödlich verunglückten Motorrad-Kollegen

800 Biker gedenken tödlich verunglückten Motorrad-Kollegen

Rund 800 Biker haben am Sonntag auf der 45. Mahn- und Gedenkfahrt den in 2018 tödlich verunglückten Motorradfahrern in Berlin und Brandenburg gedacht. Nach Angaben der Polizei, seien Straßen kurzzeitig für den Motorrad-Korso gesperrt worden, es hätte aber keine Zwischenfälle gegeben.

45. Gedenkfahrt für tödlich verunglückte Biker

© dpa

Zahlreiche Motorräder stehen während eines Gedenkgottesdienstes vor der Gedächtniskirche. Foto: Jörg Carstensen

Die Gedenkfahrt startete um 9.00 Uhr im Ortsteil Mariendorf und endete gegen 13.00 Uhr an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Charlottenburg. Mit einem ökumenischen Gottesdienst gedachten die Teilnehmer, den laut Pastor Bernd Schade 27 getöteten Bikern in Berlin und Brandenburg.
In diesem Jahr haben bereits acht Biker in Berlin ihr Leben im Straßenverkehr gelassen. Das sind jetzt schon drei Tote mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Die meisten starben in jüngster Zeit in Berlin im Jahr 2014, als zwölf Motorradfahrer tödlich verunglückten. Der Berliner Bikergottesdienst ist der älteste Deutschlands, der erste fand 1974 statt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 7. Oktober 2018 16:10 Uhr

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