Woidke: Grenzregion mit 21 Millionen Menschen stärken

Woidke: Grenzregion mit 21 Millionen Menschen stärken

Der Polen-Koordinator der Bundesregierung, Dietmar Woidke, will die Grenzregion von Deutschland und Polen mit ihren 21 Millionen Einwohnern stärken. «Es geht um eine prosperierende deutsch-polnische Heimatregion, um grenzüberschreitende Infrastruktur, Gesundheitswesen, Kultur oder Umwelt- und Hochwasserschutz», sagte Woidke, der auch SPD-Regierungschef in Brandenburg ist, am Donnerstag bei einer Fachkonferenz zum deutsch-polnischen Zukunftskonzept 2030 in Berlin. Das Konzept zeige auf, was sich aus der gemeinsamen Grenzregion machen lasse.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke (SPD), Brandenburgs Ministerpräsident. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

«Drehkreuze und Knotenpunkte im Land-, See- und Luftverkehr verbinden den deutsch-polnischen Verflechtungsraum mit europäischen und globalen Märkten. Deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur im gemeinsamen Zukunftskonzept ein zentrales Thema», erklärte Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD). Berlins Senatsbaudirektorin Regula Lüscher sagte: «Mit dem Ausbau von Verkehrswegen haben wir begonnen und folgen müssen nun wirtschaftliche und kulturelle Projekte.»
Bei der Konferenz im Bundesinnenministerium sprachen Experten auch über konkrete Projekte, wie die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Cottbus nach Görlitz oder den geplanten zweigleisigen Ausbau der Strecke von Berlin nach Stettin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. Oktober 2018 12:50 Uhr

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