Aufschwung in Ostdeutschland setzt sich verlangsamt fort

Aufschwung in Ostdeutschland setzt sich verlangsamt fort

Das Wirtschaftswachstum in Ostdeutschland setzt sich nach Einschätzung von Experten verlangsamt fort. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle am Donnerstag mitteilte, soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ostdeutschen Bundesländern im Jahr 2018 um 1,5 Prozent wachsen. Im Jahr 2017 legte das BIP noch um 1,9 Prozent zu. Der Rückgang sei auf ein Nachlassen der Impulse aus dem Ausland zurückzuführen. Zugleich falle es den Unternehmen aufgrund von Kapazitätsengpässen schwer, die Produktion auszuweiten. Für das Jahr 2019 wird für die ostdeutschen Bundesländer ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent prognostiziert.

Container stehen im Umschlagbahnhof

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Container stehen im Umschlagbahnhof. Foto: Stefan Puchner/Archiv

Das Bruttoinlandsprodukt erfasst den Wert aller in einer Region produzierten Waren und angebotenen Dienstleistungen. Es ist damit die zentrale Größe für die Beurteilung der Wirtschaftslage. Im Vergleich verschiedener Zeiträume wird die Inflation in der Regel herausgerechnet, um ein besseres Bild der Konjunktur zu bekommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 27. September 2018 13:50 Uhr

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