Trockenheit könnte Flutung von Ex-Tagebau verzögern

Trockenheit könnte Flutung von Ex-Tagebau verzögern

Die lange Trockenheit in Brandenburg könnte Einfluss auf die Flutung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord mit Spreewasser haben. «Im Fall, dass das natürliche Wasserdargebot, wie aktuell gegeben, zu gering ausfällt, könnte die Flutung entsprechend eines möglichen Planfeststellungsbeschlusses derzeit nicht umgesetzt werden», heißt es in einer Antwort von Wirtschaftsminister Jörg Steinbach auf eine Mündliche Anfrage der Grünen-Fraktion im Landtag.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach

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Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach. Foto: Ralf Hirschberger

Aus dem Ende 2015 stillgelegten Tagebau nördlich von Cottbus soll einmal der größte künstliche See in Deutschland entstehen und Cottbuser Ostsee heißen. Die Flutung wird einige Jahre dauern.
Begonnen werden kann damit prinzipiell erst, wenn von Behördenseite grünes Licht kommt. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren noch, wie das Landesbergamt in Cottbus mitteilte. Es sei geplant, dass noch in diesem Jahr ein Beschluss ergeht.
Im November 2017 hatte der Tagebaubetreiber Leag im Braunkohlenausschuss mitgeteilt, dass die Grube im November 2018 flutungsbereit sein werde. Nach dem planmäßigen Ende der Kohleförderung mussten unter anderem die ehemaligen Kohlebahnausfahrt geschlossen und die Böschungen abgeflacht werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 24. September 2018 16:00 Uhr

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