Kohlekommission bei erstem Vor-Ort-Termin

Kohlekommission bei erstem Vor-Ort-Termin

Begleitet von lautstarkem Protest ist die Kohle-Kommission der Bundesregierung zu ihrem ersten Vor-Ort-Termin in einem betroffenen Kohlerevier zusammengekommen. Die Vertreter hören den ganzen Montag über im Stadthaus in Halle Betroffene und Initiativen aus dem Mitteldeutschen Revier an. Vor dem Gebäude versammelten sich mehrere hundert Beschäftigte und Gewerkschafter, um für die Zukunft des Braunkohleabbaus zu demonstrieren. Auf Plakaten war etwa zu lesen «Energiewende nur mit uns».

Ein Schaufelradbagger am Tagebau Profen

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Ein Schaufelradbagger überquert eine Landstraße und eine Bahnstrecke am Tagebau Profen. Foto: Jan Woitas/Archiv

Die Kommission war im Sommer eingesetzt worden. Sie soll bis Jahresende ein konkretes Konzept vorlegen, wie in den betroffenen Braunkohleregionen in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen neue Jobs den Wegfall der Kohle-Arbeitsplätze abfangen sollen. Zudem soll sie ein Datum für das Ende der klimaschädlichen Verstromung des fossilen Rohstoffs festlegen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 24. September 2018 11:10 Uhr

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