CDU-Geralsekretär: Brandenburger wollen Rot-Rot nicht mehr

CDU-Geralsekretär: Brandenburger wollen Rot-Rot nicht mehr

Nach dem Abschneiden bei der jüngsten Brandenburg-Wählerbefragung sehen die märkischen Christdemokraten für sich den Auftrag zum Handeln. «Wir werden noch viel dafür machen müssen, dass das Wahlergebnis besser wird», betonte CDU-Generalsekretär Steeven Bretz am Donnerstag in einer Mitteilung. Aus seiner Sicht schlägt sich auch das politische Drunter und Drüber in Berlin zunehmend auf Brandenburg und damit auch auf die CDU nieder. Er sehe aber auch, dass die Brandenburger Rot-Rot nicht mehr wollten.

Steeven Bretz

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Steeven Bretz. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Die CDU verliert im Vergleich zur vergangenen Umfrage zwei Prozentpunkte und würde auf 21 Prozent kommen, wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, so die Befragung durch Infratest Dimap im Auftrag des RBB-Fernsehmagazins «Brandenburg Aktuell» und von Antenne Brandenburg.
Nach dem ermittelten Gleichstand von AfD und SPD von jeweils 23 Prozent halten die Sozialdemokraten am Ziel fest, mit Abstand stärkste Kraft im Land zu werden. «Die gute Nachricht: Die SPD verschlechtert sich nicht, die weniger gute Nachricht: Wir verbessern uns noch nicht», stellte SPD-Generalsekretär Erik Stohn fest. 2014 hatten die Sozialdemokraten bei der Wahl 31,9 Prozent erreicht.
AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz äußerte die Erwartung, dass sich bis zum Wahltag im September 2019 die Zahlen noch sehr viel deutlicher in Richtung seiner Partei verschieben werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. September 2018 13:30 Uhr

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