Weniger Patienten in Brandenburger Krankenhäuser

Weniger Patienten in Brandenburger Krankenhäuser

In Brandenburg sind 2017 etwas weniger Patienten in Krankenhäusern und Kliniken behandelt worden als im Vorjahr. Das zeigen jüngste Zahlen, die das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch vorlegte. 567 241 Menschen lagen 2017 demnach zur Behandlung in Brandenburger Krankenhausbetten. 2016 waren es noch 571 996. Das entspricht einem Rückgang von 0,8 Prozent.

Betten stehen in einem Krankenhaus bereit

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Betten stehen in einem Krankenhaus bereit. Foto: Jens Wolf/Archiv

Im Durchschnitt verbrachten Patienten im Vorjahr 7,9 Tage in Brandenburger Krankenhäusern. Zum Vergleich: 1991 waren es noch 19,9 Tage. Mit den jüngsten Zahlen liegt Brandenburg über dem Bundesdurchschnitt. Der betrug 2017 nur 7,3 Tage. So auch im benachbarten Berlin.
Obwohl die Krankenhäuser weniger Patienten aufnahmen, hat sich die Zahl der hauptamtlich beschäftigten Ärzte 2017 gegenüber dem Vorjahr erhöht. 5 018 Ärzte waren in 57 Kliniken und Krankenhäusern im Land 2017 beschäftigt. 2016 waren es noch 4 838 in 56 Einrichtungen. Die Anzahl der Fachkräfte im Pflegedienst stieg ebenfalls leicht an (2017: 11 528; 2016: 11 357). Gegenüber 2016 konnten in 46 Kliniken über 100 Ausbildungsplätze mehr angeboten werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. September 2018 15:10 Uhr

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