Schröter sieht Brandenburg für Waldbrände gut aufgestellt

Schröter sieht Brandenburg für Waldbrände gut aufgestellt

Nach den vielen Waldbränden in Brandenburg in diesem Jahr sieht Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) das Land gut aufgestellt im Kampf gegen die Flammen. Dies liege zum einen an dem Frühwarnsystem, auf das teils auch andere Bundesländer neidisch blickten, sagte Schröter am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Zudem sei die Feuerwehr gut gerüstet.

Karl-Heinz Schröter

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Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) telefoniert, während er bei einem Waldbrand Feuerwehrleute trifft. Foto: Rochus Görgen/Archiv

Von den landesweit rund 450 Waldbränden 2018 habe deshalb nur ein halbes Dutzend spektakuläre Ausmaße angenommen. Probleme könne es geben, wenn wie in Treuenbrietzen südöstlich von Berlin der Wind das Feuer anfache und alte Munition im Boden die Helfer daran hindere, den Wald zu betreten. In Treuenbrietzen hatte das Feuer rund 400 Hektar Wald erfasst, drei Dörfer mit zusammen rund 550 Einwohner wurden vorsorglich evakuiert.
Für den 16. Oktober kündigte Schröter eine Konferenz mit allen Beteiligten an, um mögliche Konsequenzen aus den Waldbränden zu ziehen. Dazu zählt auch die Frage, ob das Land einen Löschpanzer anschafft. Bislang wird häufiger so ein Fahrzeug eines privaten Anbieters eingesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. September 2018