Vier Pinguine in Spreewald-Bad getötet: Fuchs vermutet

Vier Pinguine in Spreewald-Bad getötet: Fuchs vermutet

Vier Pinguine aus einem Schwimmbad im Spreewald sind getötet worden. Ein Mitarbeiter entdeckte die Tiere mit Kehlbissen am Montag im Außenbereich des Tiergeheges, wie das Spreeweltenbad am Dienstag in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) mitteilte. Unter ihnen ist auch Pinguin Flocke, der bei einigen Fußball-Meisterschaften Tier-Orakel war. Derzeit werde vermutet, dass es sich bei dem Angreifer um einen Fuchs gehandelt haben könnte - von einem Wolf gehe man nicht aus. Ein Tierarzt untersuche derzeit die toten Pinguine.

Pinguin «Flocke» wird gestreichelt

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Pinguin «Flocke» vom Spreewelten-Bad in Lübbenau bekommt eine Streicheleinheit von der Tierpflegerin. Foto: Patrick Pleul/Archiv

In dem Spreeweltenbad, das derzeit wegen Umbau geschlossen ist, leben jetzt noch 18 Pinguine. Sie werden vorerst über Nacht im Innenbereich ihres Geheges eingeschlossen, wie es hieß. Mit einer Lebendfalle, einem Wachdienst und Wild-Elektrozäunen soll ein weiterer Übergriff verhindert werden. Das Spreeweltenbad ist ein Schwimmbad mit abgetrenntem Pinguin-Bereich.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. August 2018 12:40 Uhr

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