Zerstörte Straßen nach Starkregen: Arbeiten dauern noch an

Zerstörte Straßen nach Starkregen: Arbeiten dauern noch an

Die durch einen Starkregen Ende Juni 2017 zerstörten Straßen im Landkreis Oberhavel werden derzeit noch instandgesetzt. Im ersten Halbjahr kommenden Jahres sollen sie wieder uneingeschränkt genutzt werden können, teilte das Infrastrukturministerium auf eine Kleine Anfrage der CDU mit.

Hochwasser in Leegebruch

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Feuerwehrleute pumpen noch immer Wasser aus dem Ort. Vor einem Jahr kam es nach Dauerregen zu einer Katastrophe. Foto: M.Gambarini/Archiv

Beschädigt wurden durch den starken Regen unter anderem Böschungen an der Bundesstraße 96 an der Ortsumfahrung Oranienburg. Teilweise musste die Straße auf eine Spur verengt werden.
Den Angaben zufolge gab es bereits Sicherungsmaßnahmen an den Bundesstraßen 96 und 273 sowie an der L191. Die Instandsetzungsarbeiten sollen im Herbst beginnen. Im ersten Halbjahr 2018 sollen sie beendet sein.
Am 29. Juni 2017 stand nach einem Starkregegen auch der Ort Leegebruch im Landkreis unter Wasser. Erst sammelte sich das Wasser auf den Straßen, dann floss es in die Häuser. In zehn Stunden kamen etwa 260 Liter Wasser auf einen Quadratmeter herunter. Das Wasser stieg bis zu einem halben Meter hoch. Den Schaden in dem Ort hatte der amtierende Bürgermeister Martin Rother (CDU) mit zehn Millionen Euro beziffert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 12. August 2018