Biobetriebe dürfen wegen Dürre konventionelles Futter nutzen

Biobetriebe dürfen wegen Dürre konventionelles Futter nutzen

Neun Anträge seien dazu bislang gestellt worden, sagte Irene Kirchner, zuständige Referatsleiterin ökologischer Landbau im Brandenburger Agrarministerium, am Donnerstag (9. August 2018).

Grasende Kuh

© dpa

Eine Kuh versucht auf einer trockenen Weide etwas Futter zu finden.

An manchen Orten im Land fehle es an Bio-Nahrung für die Tiere, hatte die «Märkische Oderzeitung» zuvor berichtet. Die Milch darf weiterhin als Biomilch verkauft werden. Die Betriebe müssten nachweisen, dass sie nicht mehr über eigene Futtermittel verfügten, sagte Kirchner. Örtlich müsse mit Ausfällen zwischen 24 bis 70 Prozent wegen der Hitze gerechnet werden. Weitere Anträge von Biobauern würden erwartet. Betroffen sind nach den Angaben unter anderem Mutterkuhhalter, Mastbetriebe und Milchkuhhalter. In Brandenburg gibt es rund 830 Ökobetriebe.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 9. August 2018