Zukunft von Filmorchester: Intendant schöpft neue Hoffnung

Zukunft von Filmorchester: Intendant schöpft neue Hoffnung

Das drohende Aus für das Filmorchester Babelsberg scheint abgewendet. Bei einem Gespräch mit Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil und dem Potsdamer Baudezernenten Bernd Rubelt (parteilos) habe das Land zugesagt, den Fortbestand des renommierten Orchesters auch mit einer Erhöhung der Fördermittel zu sichern, sagte Intendant Klaus-Peter Beyer am Dienstag. Beyer hatte zuvor Alarm geschlagen, weil das Orchester wegen Bauarbeiten auf einem Gelände neben dem Tonstudio keine Produktionen mehr einspielen könne. Damit falle die finanzielle Grundlage des Orchesters weg.

Deutsches Filmorchester Babelsberg

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Das Deutsche Filmorchester Babelsberg spielt auf der Bühne der Caligari-Halle der Babelsberger Studios in Potsdam. Foto: N. Bachmann/Archiv

In Gesprächen mit dem Investor soll nun zunächst versucht werden, die Produktionszeiten im Studio des Filmorchesters mit den Bauarbeiten abzustimmen, sagte der Sprecher des Kulturministeriums, Martin Sand. Über den Ausgleich eventueller Einahmeverluste solle zu einem späteren Zeitpunkt verhandelt werden. Zuvor hatten die «Märkische Allgemeine» und die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» über das Gespräch berichtet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 7. August 2018