Wasserverlust in Seen: Land verlangt Sonderbetriebspläne

Wasserverlust in Seen: Land verlangt Sonderbetriebspläne

Weil die Braunkohleförderung für den Wasserverlust in südbrandenburgischen Seen mitverantwortlich ist, muss der Tagebaubetreiber Leag Wasser einleiten und dazu Sonderbetriebspläne vorlegen. Für die Errichtung und den Betrieb der notwendigen Anlagen im Umfeld des Tagebaus Jänschwalde wird die Vorlage der Pläne bis zum 30. September gefordert, wie das Landesamt für Bergbau in Cottbus auf seiner Internetseite mitteilte.

Braunkohlekraftwerk

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Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerks der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG). Foto: Patrick Pleul/Archiv

Ziel sei es, ab 1. Mai 2019 Wasser in die Seen einzuleiten und die angepeilten Wasserstände bis zum Frühjahr 2021 zu erreichen, heißt es dort. Im Mai hatte die Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) erstmals einen Zusammenhang zwischen Wasserverlust und Tagebau bestätigt und angekündigt, Brunnen zu bauen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. Juli 2018 12:00 Uhr

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