Rinderzahl auf Tiefststand seit 1990

Rinderzahl auf Tiefststand seit 1990

In Brandenburg ist die Zahl der Rinder auf rund 529 100 Tiere gesunken: Das ist der niedrigste Stand seit 1990. Grund sei vor allem der Rückgang der Kälberbestände, teilte das Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag mit. Zum Stichtag 3. Mai wurden nach den Angaben 72 900 weibliche und 39 200 männliche Kälber registriert. Im Jahresvergleich waren es 3,7 beziehungsweise 4,6 Prozent weniger Tiere. Bei den Milchkühen blieb es nahezu unverändert bei 151 200 Tieren. Es gibt jedoch nur noch 658 Halter, 13 weniger als vor einem Jahr. Die meisten Rinder werden im Land in den Landkreisen Prignitz mit 63 600 und in Ostprignitz-Ruppin mit 54 000 Tieren gehalten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 26. Juni 2018