Asylstreit: Senftleben stellt sich hinter Kanzlerin Merkel

Asylstreit: Senftleben stellt sich hinter Kanzlerin Merkel

Mit Blick auf den Streit in der Bundesregierung über die Zurückweisung von Asylbewerbern hat sich Brandenburgs CDU-Landeschef Ingo Senftleben gegen eine einseitige Schließung der deutschen Grenzen ausgesprochen. «Nationale Alleingänge kommen nur als Ultima Ratio in Betracht, da sie den Zusammenhalt Europas gefährden können», sagte Senftleben am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Eine geordnete Migration erreichen wir auf Dauer nur mit einer europäischen Lösung.» Diese müsse während der Ratspräsidentschaft von Österreich erreicht werden.

Ingo Senftleben (CDU)

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Brandenburgs CDU-Landeschef Ingo Senftleben. Foto: Bernd Settnik

Damit stellte sich Senftleben hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die eine Zurückweisung von Asylbewerbern, die bereits in einem anderen europäischen Land registriert wurden, an den deutschen Grenzen ablehnt. Dies fordert jedoch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vehement.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. Juni 2018