Brandenburger Robinien trotzen der Hitze

Brandenburger Robinien trotzen der Hitze

Weiße Blüten mit betörendem Duft: Den Robinien macht die Hitze derzeit in Brandenburg nichts aus. Forstleute, Imker und Gärtner vermelden in diesem Jahr eine Rekordblüte der erst seit dem 17. Jahrhundert in Deutschland heimischen Bäume, teilte das Forstministerium am Samstag (26. Mai 2018) mit.

Weiße Robinie

© dpa

Eine Frau erntet die essbaren Blüten der Weißen Robinie.

Ursprünglich aus Nordamerika stammend, kommen die auch Akazien genannten Robinien (Robinia pseudoacacia L.) sehr gut mit dem trockenen und sandigen märkischen Böden und den klimatischen Bedingungen zurecht. Auf rund 14.000 Hektar wachsen hier die Bäume - bundesweit gedeihen sie auf insgesamt 33.000 Hektar. Die Robinie wird heute wegen ihres Holzes geschätzt, das fester als Eichenholz ist. Gefertigt werden daraus Spielgeräte aber auch Möbel. Bienen sammeln Nektar in den Blüten und produzieren den begehrten «Akazien-Honig».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 28. Mai 2018