Brunnenrohr statt Blindgänger: Bombenverdacht unbestätigt

Brunnenrohr statt Blindgänger: Bombenverdacht unbestätigt

Ein mutmaßlicher Blindgänger hat sich in der Innenstadt von Neuruppin als harmloses Brunnenrohr aus Stahl entpuppt. Bereits angedachte Evakuierungsmaßnahmen seien nicht notwendig, teilte Stadtsprecherin Michaela Ott am Mittwoch mit. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe Entwarnung geben können. Bei Sondierungsarbeiten hatten Messgeräte Unregelmäßigkeiten angezeigt, hinter denen ein Sprengkörper vermutet wurde. Die Sorge war allerdings nicht ganz unbegründet: Bei den aktuellen Untersuchungen wurde auch ein detoniertes Heckteil einer Bombe gefunden. Seit der Wende wurden in der Innenstadt von Neuruppin acht Weltkriegsbomben entschärft oder gesprengt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 23. Mai 2018